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Diözesanes Museum der Kathedrale von
Pamplona
(Zutritt durch Dormitalería, 3)
31001 Pamplona
Seine
Geschichte geht bis zum Jahr 1960 zurück, jedoch wurde es im
Jahre 1995 von den Architekten Luis Tena und Javier Zulategui
umgebaut. Es befindet sich in Nebenräumen der Kathedrale, wie
etwa dem Refektorium, der Küche und dem Chorgestühl der
ehemaligen Gemeinschaft der Kanoniker. Die Besichtigung umfasst
noch andere Räumlichkeiten: den Kreuzgang, die Barbazana- Kapelle
und die erst kürzlich renovierte Kathedrale im gotischen Stil des
14. und 15. Jahrhunderts ( außer dem neoklassizistischen Portal
des Ventura Rodríguez und der Rokokosakristei). In der Kathedrale
kann man die Grabstätte von Karl III, dem Edlen und seiner
Gemahlin Doña Leonor bewundern, gotische Kunstwerke des Jean de
Lome; ein romanisches Bild der Heiligen Maria la Real, das
romanistische Kreuz des Juan de Ancheta und verschieden
Altarbilder und Gemälde von Kunstinteresse. Im Museum sind auch
weitere Werke geistlicher Kunst aus Navarra ausgestellt, wobei aus
der Sammlung besonders die Marienbilder und die Sammlung der
Goldschmiedearbeiten hervorzuheben sind. Dazu gehören so außerordentliche
Werke wie die gotischen Reliquien des Heiligen Grabes und des
Lignum Crucis, im Stil der französischen Gotik,die Eigentum der
Krone von Navarra waren; die Reliquie des Heiligen Dorns ( aus dem
15. Jahrhundert); die Obhut des Corpus und sein Tempelchen, die
von Goldschmieden aus Pamplona zu Ende des 15. Jahrhunderts
geschaffen wurden, mit einer reichen eucharistischen Ikonographie
und sehr wertvollen Gemeindekreuzen , wie zum Beispiel dem aus
Arazuri. Die Sammlung wird von verschiedenen Gemälden vervollständigt
(die bemalte Holztafel aus Peralta von Van Dyck), Altarbildern (
das sogenannte „die Ebenen“ im flämischen Stil des 15.
Jahrhunderts), Schnitzereien und Verzierungen.
Öffnungszeiten: An
Werktagen und Samstags von 10 bis 13,30 Uhr und von 16 bis 19 Uhr,
außer vom 15.Juli bis 15. September: von 10 bis 19 Uhr. Samstags
Nachmittags, Sonntags sowie an Feiertagen geschlossen.
Tel.: 948 21 08 27 (Diözesanes
Museum) 948 22 46 67 (Museumsbetreiber) |
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